Die Stadt Bad Kissingen hat eine lange Tradition als Kur- und Heilbad. Denn sogar Ludwig III von Bayern hatte laut eigener Aussage „herrliche Tage in Bad Kissingen“ verlebt, Im 19. Jahrhundert gaben sich in dem Kur- und Heilbad der europäische Hochadel die Ehre, sich an der dortigen Salztherme ihrer Gesundheit zu widmen.
Durch die von damaligen Baumeistern wunderschönen Gebäude wird jedem Besucher auch heute noch klar, welch Glanz und Prunk sich damals hier in Bad Kissingen traf.
Allerdings wird Bad Kissingen heute noch als ein Kurbad, vorwiegend für Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule genutzt. Bandscheibenvorfälle wären das bekannteste Beispiel. Und genau daher ist Bad Kissingen auf viele behindertengerechte Wohnmöglichkeiten angewiesen. Als Alternative zum Abriss und Neubau der wunderbar erhaltenen Altbauten können Treppenlifte nachträglich eingebaut werden und damit weiterhin auch von pflege- oder hilfsbedürftigen Menschen genutzt werden.
Die Technik hat es möglich gemacht und individuelle Treppenlifte entwickelt, die man jeder Bauweise angepasst werden können und parallel zum Treppengeländer verlaufen. Ein Treppenlift wird an die jeweilige Bauweise der einzelnen Häuser angepasst und verläuft parallel zu den Treppengeländern. Das ermöglicht auch den problemlosen Einbau in bereits bestehende Gebäude und ermöglicht dadurch Menschen, die schon seit Jahrzehnten in einem solchen Haus wohnen, nicht umziehen zu müssen. Diese Menschen können dank dieser Treppenlifte in ihrem sozialen Umfeld und ihrer gewohnten Umgebung verbleiben Dies bedeutet eine enorme Steigerung der Lebensqualität der betroffenen Menschen.
Aufgrund der individuellen Einbaumassnahmen, jeweils den bautechnischen Gegebenheiten angepasst, kann der Endpreis erst durch einen Besuch eines Anbieters nach in Augenscheinnahme der Örtlichkeiten, erstellt werden. Zur Kostensenkung kann man unter Umständen einen Zuschuss bei der Pflegekasse beantragen. Wenn durch eine solche Maßnahme, auch in Verbindung Treppenlift und häusliche Krankenpflege, die Heimunterbringung vermieden werden kann, wird dieses meist bewilligt, da die Heimunterkunft noch kostenintensiver ist. In jedem Fall sollte man sich vor einem Umzug in ein Heim ausführlich beraten lassen und Kostenvoranschläge von mehreren Anbietern einholen.